Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist eine von zwei Arten der Gattung Rosmarinus und ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Rosmarin ist ein etwa 1 m hoher, immergrüner Strauch mit schmalen, nadelförmigen Blättern. In den Blattachseln sitzen bläulich bis violette Lippenblüten. Die Blätter sind bis zu 3 cm lang, schmal und ohne Stiele. Sie verströmen einen sehr würzigen, angenehmen Geruch. Der Geschmack von Rosmarin ist würzig-herb bis bitter-aromatisch und leicht scharf.


Rosmarin ist ist in allen Mittelmeergebieten heimisch und wird als Gewürzpflanze angebaut. In der Pflanzenheilkunde verwendet man die getrockneten Blätter der Pflanze (Rosmarini folium) und das aus diesen gewonnene ätherische Öl (Rosmarini aetheroleum).

Die Blätter eignen sich zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Bei innerlicher Anwendung können diverse Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Magenkrämpfe und Völlegefühl behandelt werden. Daneben regt sie den den Appetit und die Bildung von Verdauungssäften an. 

Äußerlich unterstützend angewendet, lindert Rosmarin rheumatische Beschwerden und Kreislaufbeschwerden

Für die selben Probleme findet Rosmarin auch in der Homöopathie Anwendung. Darüber hinaus wird das Öl  als Bestandteil von Massageölen zur Durchblutungsförderung und Linderung von Glieder- und Nervenschmerzen verwendet. 

 
 

 

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