Piment oder Nelkenpfeffer (Pimenta dioica), auch Jamaikapfeffer genannt, ist eine Pflanze und zugleich der Name eines aus dieser Pflanze gewonnenen Gewürzes.

Piment ist ein immergrüner Baum, ca. 12 Metern hoher Baum, der eine zweisamige beerenähnliche Steinfrucht ausbildet, die einen Durchmesser von 0,5 bis 0,8 cm hat. Die Frucht noch grün geerntet, da sie bei Vollreife (wenn sie rot ist) ihr Aroma verliert.

Generell werden nur die unreifen Früchte, die ätherische Öle enthalten, verwendet. Hauptkomponente des Öls ist Eugenol, das auch in der Gewürznelke zu finden ist. Piment schmeckt verhältnismäßig scharf, teilweise fast brennend, wobei sich verschiedenste Geschmacksnuancen vorfinden, von süßlichem Zimt und Nelken bis hin zu Muskat.

Piment ist standardmäßig in der karibischenindischen und arabischen Küche zuhause. Bei uns kommt er meist bei der Herstellung von Wurst und in verschiedenem Gebäck rund um die Weihnachtszeit zum Einsatz. Auch in Glühwein und anderen weihnachtlichen Gerichten wird oft Piment verwendet, sowie in zahlreichen Liköre und Magenbittern.

Egal ob in der herkömmlichen Pfeffermühle oder mit einem Mörser, am besten schmeckt Piment, wenn er frisch gemahlen wird. In Pulverform ist Piment allerdings maximal ein halbes Jahr lagerfähig, danach verliert es an Aroma.

Neben dem guten Geschmack, wirkt Piment positiv auf die Verdauung und kurbelt diese an. Daneben schafft es Abhilfe bei Blähungen, belebt und stärkt die Nerven.

 
 

 

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